Fördermittel zum Thema ElektroMobilität

Inhalte dieser Seite

Erster Aufruf zur Antragseinreichung gemäß der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

Private Investoren, Städte und Gemeinden können sich um die Förderung für den Ladeinfrastrukturaufbau für E-Fahrzeuge bewerben. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) stellt über seine Förderrichtlinie „Aufbau einer Ladeinfrastruktur (LIS)“ von 2017 bis 2020 insgesamt 300 Millionen Euro für den Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Schnelllade- und Normalladestationen bereit. Insgesamt sollen mindestens 15.000 Ladesäulen errichtet werden. Zusätzlich zur Errichtung neuer Standorte kann bei entsprechendem Mehrwert auch die Ersatzbeschaffung von Ladeinfrastruktur an bestehenden Standorten förderfähig sein.

Quelle: NOW GmbH
Datum: 15.02.2017

Zur Seite des Bundesförderprogramm Ladeinfrastruktur der NOW GmbH

Zum ersten Aufruf

Richtlinie zur Förderung von Forschungsinitiativen auf dem Gebiet "Disruptive Fahrzeugkonzepte für die autonome elektrische Mobilität (Auto-Dis)" im Rahmen des Förderprogramms "Mikroelektronik aus Deutschland – Innovationstreiber der Digitalisierung".

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert auf Basis dieser Förderrichtlinie Innovationen, die die zentralen Herausforderungen zukünftiger Mobilität adressieren. Leistungsstarke Mikroelektronik und Sensorik sowie die Digitalisierung sind Schrittmacher für eine intelligente Mobilität der Zukunft, die dazu beiträgt, den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen, die Lebensqualität in den Metropolen zu stärken und die Chancen der Digitalisierung auch für die Vermeidung der Verkehrslasten zu nutzen.

Bei der Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen, die sich aus einem steigenden Mobilitätsbedarf und fortschreitender Urbanisierung ergeben, können autonome (d. h. nach VDA-Klassifizierung1 „fahrerlos“, Stufe 51), elektrische Fahrzeuge zum Transport von Personen oder Gütern eine Schlüsselrolle einnehmen. Sie stellen weit mehr als eine lineare Weiterentwicklung des Automobils dar. Vielmehr handelt es sich hierbei um „disruptive“ Fahrzeugkonzepte, die die Grundlage für neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen schaffen können. Das autonome Fahren kann sich so zu einem Innovationsfeld entwickeln, das erhebliche Wertschöpfungs- und Wohlstandschancen für den Standort Deutschland birgt, nicht nur in der Automobilbranche selbst, sondern auch in den angrenzenden Wachstumsmärkten.

Die deutsche Automobilindustrie befindet sich mit innovativen internationalen Unternehmen, deren Ursprung sich teilweise außerhalb des „klassischen“ Automobilbaus befindet, in einem Wettlauf um die Systemführerschaft. Für den Standort Deutschland besteht daher ein hoher Handlungsbedarf. Um die Chancen eines elektrifizierten, automatisierten und vernetzten Straßenverkehrs im globalen Wettbewerb erfolgreich zu nutzen, können Forschung und Wissenschaft entscheidende Beiträge leisten. Dabei ist es ein übergreifendes Ziel, für einen sicheren und nachhaltigen Straßenverkehr in Deutschland Schlüsseltechnologien zu erforschen, zu entwickeln, zu testen und zu produzieren.

Zur Ausschreibung beim BMBF

Richtlinie zur Förderung von Verbundprojekten zu "Hochleistungsmaterialien für effiziente und umweltfreundliche Antriebssysteme – Homas" des Rahmenprogramms zur Förderung der Materialforschung "Vom Material zur Innovation"

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen von Verbundprojekten, die Materialentwicklungen für Innovationen in Antriebssystemen adressieren. Die Vorhaben sollen dabei die gesamte Wertschöpfungskette von der Materialherstellung über die Verarbeitung bis zur Anwendung abdecken. Vorzugsweise sollte branchenübergreifende Forschung betrieben werden, um einen besseren Erfahrungsaustausch bzw. Wissenstransfer zu erreichen und Dopplungen zu vermeiden.

Im Mittelpunkt dieser Fördermaßnahme stehen Forschungen für neue oder entscheidend verbesserte Werkstoffe, die aufgrund erweiterter Belastungsgrenzen (u. a. thermisch, mechanisch, korrosiv oder chemisch) Steigerungen der Leistungsdichten und des Wirkungsgrads von Bauteilen in Antriebssystemen ermöglichen. Sie sollen zu einer deutlichen Erhöhung von Zuverlässigkeit, Sicherheit und Lebensdauer kritischer Komponenten beitragen.

Die Fördermaßnahme adressiert auf dieser Basis die Schwerpunkte Hochleistungswerkstoffe für Antriebssysteme in Motoren, Turbinen und im Maschinenbau.

Die Problemlösung muss sowohl die materialseitige Problematik umfassen, als auch die Materialverarbeitung und die Einbindung in die Herstellungsverfahren der Antriebssysteme berücksichtigen, das heißt, es sollte in der Regel das Gesamtsystem betrachtet werden.

Zur Ausschreibung beim BMBF

Richtlinie zur Förderung von Forschungsinitiativen auf dem Gebiet der "Elektronik für autonomes elektrisches Fahren (Elektronom)" im Rahmen des Förderprogramms "Mikroelektronik aus Deutschland – Innovationstreiber der Digitalisierung".

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert auf Basis dieser Richtlinien Verbundforschungsvorhaben im Bereich der Elektronikkomponenten und -systeme, zur Realisierung elektrisch angetriebener, vollautomatisierter und autonomer Fahrzeugfunktionen.

Leistungsstarke Mikroelektronik sowie die rasant zunehmende Digitalisierung im Automobil sind Wegbereiter für neue Formen der Mobilität. Um den Straßenverkehr der Zukunft noch sicherer, effizienter, intelligenter und nachhaltiger zu gestalten, ist die Verbindung der Elektromobilität mit der Fahrzeugautomatisierung und -vernetzung, besonders in urbanen Gebieten mit hoher Verkehrsdichte, ein erfolgversprechender Ansatz.

Zur Bewältigung der hierbei bevorstehenden Herausforderungen kommt insbesondere vollautomatisierten und autonomen, d. h. fahrerlosen (Automatisierungsstufen 4 und 5 nach VDA-Klassifizierung)1 elektrischen Fahrzeugen eine Schlüsselrolle zu. Wesentliche technologische Grundlagen für solche Fahrzeuge liegen im Bereich der Elektroniksysteme und Mikrosystemtechnik. Die für die Umfeldwahrnehmung, Informationsverarbeitung und Ansteuerung von elektrischen und elektromechanischen Komponenten notwenige Kommunikationsarchitektur ist heute bereits sehr vielschichtig und wird erwartungsgemäß mit zunehmender Sensorik und Einbeziehen extern eingebrachter Informationen sowie der Kombination mit der Steuerung eines elektrischen Antriebs, noch um ein Vielfaches komplexer. Sicherheit und Zuverlässigkeit von elektronischen Systemen für das autonome elektrische Fahren sind unter dem Gesichtspunkt, dass im Fehlerfall der Mensch nicht bzw. nicht rechtzeitig für Regelungsaufgaben im Fahrzeug zur Verfügung steht, von besonders hoher Bedeutung. Unter allen Umständen muss deshalb die Verfügbarkeit, zumindest von Teilfunktionen, gewährleistet sein, damit auch im Fehlerfall ein sicherer Zustand erreichbar ist oder wird.

Die technologische Verbindung der Elektromobilität mit dem autonomen Fahren erfordert in dieser Hinsicht erhebliche Innovationshübe durch die Forschung. Die anstehenden Forschungsvorhaben bieten nun die Chance, durch zielgerichtete Innovationen den Weg für einen sicheren, intelligenten und ressourceneffizienten Straßenverkehr zu ebnen.

Zur Ausschreibung beim  BMBF

Förderrichtlinie Elektromobilität des BMVI vom 09.06.2016

Die Antragsfrist zur Förderung der Anschaffung von Elekrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur sowie für die Erarbeitung kommunaler Mobilitätskonzepte für Städte, Gemeinden, Landkreise, Zweckverbände und Ladesbehörden läuft noch bis zum 31.01.2017.

Förderrichtline Elektromobilität

Aufruf zur Antragseinreichung zur Förderung von kommunalen Elektromobilitätskonzepten

Aufruf zur Antragseinreichung zur Förderung von Fahrzeugen / Ladeinfrastruktur (11/2016)

Liste der PKW Fahrzeughersteller


Zur Seite des BMVI

Electric Mobility Europe Call 2016

In collaboration with the European Commission and the European Green Vehicles Initiative Association, European countries and regions set up the Electric Mobility Europe Call 2016 (EMEurope Call 2016) to further promote and advance electric mobility in Europe. Funded projects in the EMEurope Call 2016 shall focus on the application and implementation of e-mobility in urban and suburban areas and their expected outcomes are likely to include an:

  • Intensified uptake of e-mobility in urban and suburban areas
  • Improved connectivity between electric vehicles and the existing infrastructure
  • Increased choice for customers or consumers seeking to reduce the environmental impact of their travel.

The EMEurope Call 2016 will support Research & Innovation projects addressing the following 5 key areas of electric mobility:

  • System integration (transport, urban and sub-urban areas);
  • Integration of urban freight and city logistics in e-mobility;
  • Smart Mobility concepts and ICT applications;
  • Public Transport;
  • Consumer behaviour and societal trends.

In the EMEurope Call 2016 14 countries and regions and the European Commission are providing research funds totalling some 23,000,000 EUR for coordinated funding of Research & Innovation projects. The EMEurope call follows a two-step submission and evaluation procedure, starting now with the submission of light proposals. In a next step a full proposal submission will follow for those proposals selected from the light proposal evaluation.

Detailed information and guidance about the formal conditions of the EMEurope Call 2016 and the preparation and submission of light proposals can be found in the EMEurope Call 2016 Guide for Applicants. Submission shall be done through the Call Management Tool. Deadline for the submission of light proposals is 6 February 2017, 17:00 CET.

Zur Ausschreibung

Richtlinie  zur Förderung von Initiativen auf dem Gebiet der „Technologieforschung für die Elektromobilität im Verbund mit China (EV-China)“ im Rahmen des Förderprogramms „Mikroelektronik aus Deutschland – Innovationstreiber der Digitalisierung“

Die vorliegende Förderrichtlinie „Technologieforschung für die Elektromobilität im Verbund mit China (EV-China)“ des BMBF zielt auf die gemeinsame Erarbeitung technologischer Grundlagen für die Elektromobilität durch deutsche und chinesische Wissenschaftler ab. Angestrebt werden neben technologischen Innovationen auch Fortschritte bei Normung und Standardisierung. Weiteres Ziel ist die Förderung der interkulturellen Kompetenz deutscher Nachwuchswissenschaftler in Bezug auf China durch den wissenschaftlichen Austausch in gemeinsamen Forschungsprojekten und eine Quervernetzung der auf der Basis dieser Richtlinie geförderten Projektverbünde als Teil eines deutsch-chinesischen Forschungsnetzwerks Elektromobilität.standardisierungsprozessen nutzbar sein.

Gefördert werden Forschungsaufwendungen im Rahmen von Einzel- und Verbundvorhaben deutscher Hochschulen. Förderung kann für Forschungsvorhaben in der Elektromobilität beantragt werden, die in Zusammenarbeit mit chinesischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen durchgeführt werden und die folgende Themengebiete adressieren:

  • Drahtgebundene und drahtlose Ladetechnologien sowie zugeordnete Test- und Prüfverfahren. Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet sollen unmittelbar zu Normung und Standardisierung beitragen oder in nachfolgenden Normungs- und Standardisierungsprozessen nutzbar sein.
  • Simulations-, Validierungs- und Testmethoden für Komponenten und Systeme der Elektromobilität (z. B. Batteriezellen und -systeme, elektrische Antriebe, Elektrik/Elektronikkomponenten und -architekturen bis hin zum Gesamtfahrzeugsystem). Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet sollen unmittelbar zu Normung und Standardisierung beitragen oder in nachfolgenden Normungs- und Standardisierungsprozessen nutzbar sein.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe ist dem Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH bis zum Stichtag 15. Januar 2017 eine Projektskizze aus Gesamtvorhabensicht einzureichen. Bei Verbundprojekten ist die Skizze vom Koordinator einzureichen.

zur Ausschreibung

Bekanntmachung von Richtlinien zur Förderung im Themenfeld „Neue Materialien für Batteriesysteme – Förderung deutsch-israelischer Forschungskooperationen (Batterie DE-IL)“

Das BMBF beabsichtigt, auf Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ bilaterale Forschungskooperationen zwischen Deutschland und Israel zum Thema „Neue Materialien für Energiespeicher – Förderung deutsch-israelischer Forschungskooperationen (Batterie DE-IL)“ zu fördern.

Diese Fördermaßnahme ist Bestandteil der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung. Ziel ist es, die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Deutschland und Israel im Bereich der Speicherung von Energie zu intensivieren und dadurch die nationale Forschungspolitik zu ergänzen.

Gegenstand der Förderung sind bilaterale Kooperationsprojekte an Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit israelischen Hochschulen (Universitäten/Fachhochschulen) und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Projekte sollen relevante Fragestellungen der Materialwissenschaft im Bereich Energiespeicher adressieren und zudem zur weiteren Qualifizierung sowie Förderung der wissenschaftlichen Selbständigkeit des antragstellenden Nachwuchsforschers beitragen. Vorrangig werden solche Forschungsthemen bearbeitet, die einen erheblichen Mehrwert durch die internationale Kooperation versprechen.

Die Forschungsthemen adressieren die Anwendungsfelder neue Materialien für

  • Batterien
  • Superkondensatoren
  • Brennstoffzellen

Die bilaterale Kooperation mit Israel bezieht sich auf eine direkte Zusammenarbeit, auf einen intensiven wissenschaftlichen Austausch sowie auf Forschungsaufenthalte (gemeinsame Nutzung von Material und Ausrüstung) bei dem jeweiligen Partner zur Bearbeitung gemeinsamer Fragestellungen.

Eine Förderung von Unternehmen ist nicht vorgesehen.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger bis spätestens 15. Dezember 2016 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

Zur Ausschreibung des Förderprogramms

Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen für "Personennahe Dienstleistungen" im Rahmen des Forschungsprogramms "Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen"

Personennahe Dienstleistungen sind auf dem Vormarsch – sie stehen im Mittelpunkt eines gesellschaftlichen, strukturellen und unternehmerischen Wandels und gelten als Beschäftigungsmotor par excellence: Gesundheit, Prävention, Pflege, Mobilität, Bildung, Unterstützung im Alltag und im Produktionsprozess, Beratung im privaten und im beruflichen Leben oder Sicherheitsbedürfnisse haben in der modernen Gesellschaft eine hohe Bedeutung. Veränderte Lebensmuster, Konsumstile, Arbeitsprozesse und nicht zuletzt die Alterung und Individualisierung der Gesellschaft lassen den Bedarf an personennahen Dienstleistungen weiter wachsen. Bedarfs- und nutzergerecht erbrachte personennahe Dienstleistungen schaffen wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, zukunftsfähige Arbeitsplätze, hohe Lebensqualität und soziale Gerechtigkeit.

Personennahe Dienstleistungen sind interaktive Dienstleistungen: Dienstleistungsgeber und -nehmer müssen miteinander kooperieren, damit eine Dienstleistung zur Zufriedenheit aller Beteiligten ausgeführt werden kann. Im Mittelpunkt steht der Mensch – sei es als Beschäftigter, Kunde, Patient oder Klient.

Die Innovationskraft der personennahen Dienstleistungen lebt vom Wechselspiel sozialer und technologischer Innovationen. Sie sind durchdrungen von Ko-Produktion, Smart Service-Welt, Smart Home, Servicerobotik, Internet der Dinge und Dienste oder Plattform-Geschäftsmodellen. Hier sind die Potenziale für nutzer- und bedarfsgerechte personennahe Dienstleistungen noch lange nicht ausgeschöpft.

Die prozesssichere Verknüpfung personennaher Dienstleistungen mit Informations- und Kommunikationstechnologie sowie mit Assistenzsystemen steht beispielsweise noch am Anfang und lässt perspektivisch deutliche „Produktivitätssprünge“ erwarten. Hier besteht hoher Forschungs- und Entwicklungsbedarf. Auch die Verknüpfung von Einzeldienstleistungen zu Dienstleistungssystemen oder die technologieunterstützte Integration der Dienstleistungsnehmer in den Erstellungs- und Ausführungsprozess ist noch längst nicht hinreichend untersucht. Wichtig für geschlossene Wertschöpfungsketten sind schließlich Fragen und Antworten nach geeigneten Geschäfts-, Betreiber- und Finanzierungsmodellen, um tragfähige Lösungen und Angebote zu langfristigem Markterfolg zu führen.

zur Ausschreibung

Richtlinie zur Förderung von Forschungsinitiativen auf dem Gebiet der "Zuverlässigen, intelligenten und effizienten Elektronik für die Elektromobilität (ZIEL-eMobil)" im Rahmen des Förderprogramms "Mikroelektronik aus Deutschland - Innovationstreiber der Digitalisierung"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert auf Basis dieser Richtlinien Verbundforschungsvorhaben im Bereich der Elektronik, die einen signifikanten Beitrag zur Steigerung von Intelligenz und Effizienz von Elektrofahrzeugen leisten. Eine besondere Rolle kommt dabei der Leistungselektronik auf Basis von Siliziumcarbid (SiC), sowie der Zuverlässigkeit elektronischer Systeme mit Blick auf das hochautomatisierte Fahren zu.

Elektrofahrzeuge ermöglichen die Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen und sind durch Rekuperation in urbanen Verkehrsszenarien besonders energieeffizient.

Um ein hohes Maß an Wertschöpfung für Deutschland auch bei Elektrofahrzeugen zu sichern, ist die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft bei Forschung und Entwicklung (FuE) für neue Komponenten und Technologien für die zukünftige Mobilität essentiell. Hierbei geht es darum, die Energieeffizienz der Antriebe weiter zu steigern und mit intelligenten Fahrfunktionen neuen Kundennutzen zu ermöglichen. Eine Schlüsselrolle bei der technischen Umsetzung dieser Ziele kommt den elektronischen Komponenten im Fahrzeug zu.

Die Effizienz des Antriebssystems muss weiter gesteigert werden, um die Reichweite der Elektrofahrzeuge zu erhöhen. Voraussetzung für höhere Wirkungsgrade auf Systemebene und kompaktere Bauformen sind neue Technologien auf Komponenten- und Schaltungsebene wie beispielsweise Elemente aus dem Halbleitermaterial SiC.

Bei der weiteren Erhöhung der Leistungs- und Funktionsdichte von Komponenten und Baugruppen muss an einer Auflösung des bestehenden Zielkonflikts zwischen Hochintegration und Modularität gearbeitet werden, um kosteneffiziente, leistungsfähige und leicht skalierbare Fahrzeugarchitekturen für zukünftige, durchgängig elektrifizierte Flotten zu ermöglichen.

Bauteile und Systeme im Elektrofahrzeug – gerade auch im Hinblick auf die Einführung hochautomatisierter Fahrfunktionen – müssen immer höhere Anforderungen an die Zuverlässigkeit erfüllen und auch im Fehlerfall das Fahrzeug ohne Fahrereingriff in einen sicheren Zustand überführen („fail-operational“).

Das Erreichen dieser Ziele erfordert erhebliche Innovationshübe durch Forschung. Die anstehenden Entwicklungen bieten nun die Chance, die Marktposition deutscher Elektronikanbieter und Automobilzulieferer durch zielgerichtete Innovation weiter auszubauen.

zur Ausschreibung

Informationsveranstaltung des VDI/VDE-IT dazu am 28.10.2016 in Bonn.
>>Mehr Infos hier

Fast Track to Innovation

Mit "Fast Track to Innovation" (FTI) sollen Industrie und neue Akteure besser in Horizont 2020 eingebunden werden. FTI bietet für Antragstellende ein Sprungbrett, um fortgeschrittene neue Ideen schnell in marktfertige Produkte, Verfahren, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle oder ähnliches zu transferieren. Gesucht werden interdisziplinäre und transsektorale Ansätze. Dabei zielt FTI auf technologische Durchbrüche und Service-Innovationen ab.

Voraussetzungen:

  • Das Instrument ist für alle Arten von Einrichtungen offen, wie z. B. Industrie (KMU und Großunternehmen), Hochschulen oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Mindestens 60 % des Gesamtbudgets ist jedoch für Industriepartner vorzusehen oder eine Mindestzahl von Industriepartnern ist zu beteiligen. Konkret bedeutet dies: bei drei oder vier Partnern müssen mindestens zwei Partner aus der Industrie stammen, bei fünf Partnern mindestens drei. Als Industriepartner sind alle "for-profit"-Einrichtungen definiert.
  • Alle 3-5 Partner haben ihren Sitz in mindestens drei verschiedenen Staaten der EU oder den assoziierten Staaten.
  • Forschung ist abgeschlossen, es liegt ein funktionierender Demonstrator vor (Technology Readiness Level (TRL) 6 ("Demonstration unter Einsatzbedingungen")).
  • Die innovative Idee hat sehr großes Marktpotenzial und kann innerhalb von drei Jahren auf den Markt gebracht werden.

Stichtage:


Die nächsten Stichtage sind am 01.06.2016 und 25.10.2016. Pro Stichtag stehen etwa 33 Millionen Euro Budget zur Verfügung, was etwa 15 Projekten entspricht. Eine Entscheidung, ob und wie FTI nach dem Testlauf 2015/16 weitergeführt wird, ist noch nicht getroffen.

Projekt:


Thematisch gibt es keine Vorgaben. Gefördert werden Aktivitäten zur Förderung von Innovation. Dies reicht von der Demonstrationsphase bis zur Marktaufnahme. Konkret kann dies beispielsweise Pilotphasen, Versuchseinrichtungen, Systemvalidierung, Validierung von Geschäftsmodellen, pränormative Forschung oder das Setzen von Standards umfassen. Die Förderquote beträgt für private, gewinnorientierte Organisationen 70 % und für nicht-gewinnorientierte Organisationen 100 % der erstattungsfähigen Kosten. Gegebenenfalls müssen 60 % des Gesamtprojektbudgets an Partner aus der Industrie gehen (siehe oben).

Die Fördersumme überschreitet nicht 3 Millionen Euro. Die Laufzeit des Projekts soll zwischen 12 und 24 Monate betragen. Die Förderung erfolgt nach den gängigen Zahlungsmodalitäten von Horizont 2020.

Antrag:

Der Antrag besteht aus einem Part A mit administrativen Angaben und einem Part B. Dieser ist das Herzstück des Antrags. Im Wesentlichen ist das ein Business Plan mit maximal 30 ausformulierten Seiten. Sie müssen insbesondere das Potenzial von Projekt und Konsortium klar darlegen. Es muss also auch klar hervorgehen, wer wem aus welchen Erwägungsgründen Geld für diese Lösung bezahlt.

Hier können Sie den Antrag stellen.

Begutachtung:


Bewertet werden das Potenzial der Idee, zeitnah Markterfolge zu erzielen sowie der Mehrwert für Gesellschaft und Umwelt. Wachstumsfördernde Effekte, auch in Hinblick auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze, aber auch das Potenzial, private Investitionen zu stimulieren, stehen bei der Begutachtung im Vordergrund. Viele Anträge sind zu sehr aus Forschungssicht geschrieben. Der Fokus muss auf dem Business-Aspekt liegen. Das Evaluierungsverfahren ist einstufig. Es gibt drei Stichtage im Jahr. Eine Antragseinreichung ist jedoch jederzeit möglich. Etwa drei Monate nach dem Stichtag wird die Förderentscheidung bekannt gegeben, nach weiteren drei Monaten soll der Vertrag (Grant Agreement) unterzeichnet sein, so dass das Projekt nach sechs Monaten starten kann. Mehr hierzu auf der Seite zum Begutachtungsverfahren.

Zur Ausschreibung des BMWi

BMVI-Förderaufruf für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der batterieelektrischen Mobilität

Der Förderaufruf des BMVI zum September 2016 zielt auf anwendungsorientierte Forschungs- und Demonstrationsvorhaben zur strategischen Unterstützung des Markthochlaufs von Elektrofahrzeugen ab.

Im Mittelpunkt stehen folgende vier inhaltliche Schwerpunkte:

  1. Entwicklungsvorhaben zur Weiterentwicklung von Batteriebussen einschließlich innovativer bzw. standardisierter Ladetechnologien,
  2. Elektrifizierung in den Bereichen Güter-/ Wirtschaftsverkehr und City-Logistik,
  3. Praxis- bzw. Technologievorhaben hinsichtlich der fahrzeugseitigen und verkehrspolitischen Anforderungen bei der Integration von Erneuerbaren Energien in den Verkehrssektor und zur Vernetzung von Ladeinfrastruktur und Elektrofahrzeugen,
  4. Innovationen zur Unterstützung der Elektrifizierung im Bereich der Sonderverkehre, z.B. an Flughäfen, Häfen und Logistikzentren sowie Anwendungen im Bereich der Schifffahrt.

Die Einreichungsfrist läuft bis zum 29. Oktober 2016.

zur Ausschreibung des BMVI

Begleitende Evaluation des Fachprogramms "Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien"

Die zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft bietet der deutschen Fahrzeugindustrie, die aufgrund ihrer breiten Wertschöpfung eine Schlüsselbranche für den Industriestandort Deutschland ist, große Chancen. Um im internationalen  Wettbewerb die Spitzenposition behaupten zu können, sind Investitionen in Forschung und Entwicklung von entscheidender Bedeutung.

Hierbei unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) seit Anfang Juni 2015 die Branche durch Förderung von FuE-Projekten im Rahmen des Fachprogramms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien (NFST)“. Gegenstand des Programms sind innovative Lösungsansätze zu den beiden Forschungsfeldern „Automatisiertes Fahren“ und „Innovative Fahrzeuge“. Hauptziel ist die Stärkung der Innovationskraft von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft im Bereich der Fahrzeug- und Systemtechnologien mit Betriebsstätte in Deutschland. Dabei hat die Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen eine hohe Priorität. In Abhängigkeit vom Forschungsthema sollen sich die zu entwickelnden Technologien im Wesentlichen mit den Eigenschaften „schnell – sicher – komfortabel“ und „effizient – emissionsarm – ressourcenschonend“ verbinden lassen.

Das Forschungsprogramm „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ ist derzeit befristet bis zum 31.12.2018. Die Finanzierung der Förderprojekte wird im Bundeshaushalt  veranschlagt – es sind im Rahmen des Programms jährlich etwa 45 Mio. Euro für Förderprojekte vorgesehen.

Seit Start des Programms 2015 sind 17 Verbundprojekte (84 Einzelvorhaben) mit einem Gesamtvolumen von 118 Mio. Euro bewilligt worden (Stand 31.05.2016). Im Bereich „Innovative Fahrzeuge“ wurden insgesamt 15 Verbundprojekte erfolgreich gestartet.

In der Programmsäule „Automatisiertes und Vernetztes Fahren“ wurden mit den bei den Verbundvorhaben Ko-HAF (Kooperatives hochautomatisiertes Fahren) und PE-GASUS (Projekt zur Etablierung von generell akzeptierten Gütekriterien, Werkzeugen und Methoden sowie Szenarien und Situationen zur Freigabe hochautomatisierter Fahrfunktionen) ei Leuchtturmprojekte begonnen. Weitere Großprojekte sind in der Vorbereitung.

Drch Förderbekanntmachungen zu speziellen Themen werden Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen aufgefordert, Ideenskizzen für Verbundprojekte einzureichen. Dar aus resultieren weitere Neubewilligungen von zu evaluierenden Projekten. In jüngster Zeit erfolgten die beiden Förderbekanntmachungen

  • „Hoch- und vollautomatisiertes Fahren für anspruchsvolle Fahrsituationen“ und
  • „Leichtbaukonzepte für Straßen- und Schienenfahrzeuge“

Zur Ausschreibung des BMWi

Wir investieren in die Mobilität 4.0 – BMVI fördert digitale Innovationen im Bereich Mobilität

Mobilität ist eines der größten Innovationsfelder der Digitalisierung. Die Vernetzung von Fahrzeugen und Infrastruktur, von verschiedenen Verkehrsträgern und von Mobilitäts-, Geo- und Wetterdaten wird den Verkehr revolutionieren. Deutschland will hier vorangehen und den Sprung zur Mobilität 4.0 aktiv gestalten. Dafür brauchen wir die Innovationskraft und den Ideenreichtum digitaler Vordenker. Das BMVI hat deshalb mit dem mFUND einen Förderfonds für die frühe Entwicklung digitaler Innovationen im Bereich Mobilität gestartet.

Was wird gefördert?

Mit dem mFUND unterstützt das BMVI die Entwicklung digitaler Geschäftsideen, die auf Mobili-täts-, Geo- und Wetterdaten basieren. Dazu zählen z.B. neue Navigationsdienste, innovative Sharing-Plattformen, intelligente Reiseplaner oder hochpräzise Wetter-Apps. Die Förderung setzt bereits in dem Moment ein, in dem digitale Geschäftsideen entstehen und unterstützt Gründer und Startups bei der Umsetzung – vom Konzept über die Entwicklung bis zur Marktreife.

Wer kann die Förderung beantragen?

Gründer, Startups, Unternehmen, staatliche und nichtstaatliche Hochschulen, Vereine, aber auch Behörden und Einrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben können Förde-rung beantragen. Gefördert werden auch Projekte mit Kooperationspartnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis.

Wie hoch ist die Förderung?

Für den mFUND stehen bis Ende 2020 Fördermittel in Höhe von 100 Millionen Euro bereit. Es gibt zwei Förderlinien: 1. „Ausarbeitung von Projektvorschlägen/ Vorstudien“ und 2. „Ange-wandte Forschung und Experimentelle Entwicklung“.
Die Förderung erfolgt anteilig auf Ausgabenbasis. In Förderlinie 1 werden bis zu zwölf Monate lang nachgewiesene Ausgaben bis maximal 100.000 Euro gefördert, in Förderlinie 2 werden bis zu drei Jahre bis maximal 3 Mio. Euro gefördert. Der Fördersatz beträgt für Großunternehmen 50 Prozent, für kleine und mittlere Unternehmen sowie Kooperationen bis zu 80 Prozent. Bei Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen kann der Fördersatz individuell bis zu 100 Prozent betragen.

Nach welchen Kriterien werden die Förderanträge bewilligt?

Die Prüfung aller Anträge erfolgt im Rahmen eines zweistufigen, wettbewerblichen Bewertungs-verfahrens: In der ersten Stufe (fachliche Prüfung) werden vorläufige Projektskizzen inhaltlich bewertet. In der zweiten Verfahrensstufe (formale Prüfung) werden die Antragsteller aller im ersten Schritt positiv bewerteten Projekte aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen. Die Bewilligung erfolgt durch das BMVI.

Zur Ausschreibung des BMVI

Automatisierung und Vernetzung im Straßenverkehr

Die Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten, den Anforderungen des stetig wachsenden Bedarfs an Mobilität mit höherem Komfort und mehr Sicherheit gerecht zu werden. Die Einführung von Systemen des automatisierten und vernetzten Fahrens im Straßenverkehr ist Ziel der Bundesregierung. Mit der „Strategie automatisiertes und vernetztes Fahren – Leitanbieter bleiben, Leitmarkt werden, Regelbetrieb einleiten“ (Strategie AVF) hat die Bundesregierung am 16.09.2015 auf Vorschlag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und auf Basis von Empfehlungen des Runden Tisches „Automatisiertes Fahren“ Leitlinien verabschiedet, um die Wachstums- und Wohlstandschancen der Mobilität 4.0 zu nutzen.

Diese Technologien in Verbindung mit Intelligenten Verkehrssystemen können die Entstehung kritischer Verkehrssituationen reduzieren, Verkehrsflüsse deutlich verbessern, die Fahrer entlasten, zusätzliche Wertschöpfung generieren und die Umwelt zu schonen. Das BMVI setzt sich dafür ein, die Potenziale der Digitalisierung für die Gestaltung der intelligenten Mobilität von morgen aktiv zu nutzen.

Das BMVI-Forschungsprogramm zur Automatisierung und Vernetzung im Straßenverkehr

Auf Basis der Strategie AVF setzt das Forschungsprogramm des BMVI zur Automatisierung und Vernetzung im Straßenverkehr Impulse, um dieses Ziel zügig und effizient zu erreichen. Es wendet sich schwerpunktmäßig den verkehrs- und gesellschaftspolitischen Fragestellungen zu.

Schwerpunkte der Förderung sind Forschung und Erprobung in den Bereichen:

• Interaktion zwischen Fahrer und Fahrzeug
• Verkehrsmanagement und Verkehrsplanung
• Vernetzung und Datenmanagement
• Gesellschaftliche Aspekte

Förderrichtlinie „Automatisiertes und vernetztes Fahren auf digitalen Testfeldern in Deutschland“

Die Förderrichtlinie dient vor dem Hintergrund der Strategie der Bundesregierung der gezielten Förderung von anwendungsnahen, innovativen Lösungen im Kontext des automatisierten und vernetzten Fahrens unter Nutzung digitaler Testfelder. In den zu fördernden Vorhaben sollen insbesondere Lösungen entwickelt werden, die dazu beitragen, Erkenntnisse über Mischverkehre sowie über die Anwendungsreife und den Wirkungsgrad unterschiedlicher Automatisierungs- und Vernetzungskomponenten zu erlangen. Im Fokus stehen insbesondere auch innovative Infrastrukturelemente, die die Funktionalitäten auf digitalen Testfeldern aufwerten und das automatisierte und vernetzte Fahren unterstützen. In diesem Rahmen bilden das vernetzte Fahren mit Vehicle-to-Infrastructure-(V2I) Kommunikation mit modernster Sensorik sowie Echtzeitkommunikation mit neusten Übertragungsstandards thematische Schwerpunkte.

Fristen und Verfahren

Die administrative Betreuung der Fördermaßnahme nimmt für das BMVI der Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (Ansprechpartner Oliver Buhl, Telefon: 0 30/31 00 78-3 46, E-Mail: ptavf@vdivde-it.de) wahr. Entscheidungen zu Förderungen triff das BMVI.

Es ist vorgesehen, Projekte in zwei Zyklen zu bewilligen. Projekte, deren Beginn für das zweite Halbjahr 2016 vorgesehen ist, können Projektskizzen bis zum Stichtag 10.9.2016 einreichen. Danach können weitere Projekte mit einem Projektbeginn ab dem ersten Halbjahr 2017 bewilligt werden.

Das Förderverfahren ist als zweistufiger Prozess angelegt. In der ersten Stufe sind dem Projekt-träger über den Link https://www.vdivde-it.de/ptavf Projektskizzen von maximal 15 Seiten in elektronischer Fassung einzureichen.

In der zweiten Verfahrensstufe werden die Antragssteller bei positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, über das elektronische Antragssystem „easy-Online“ einen förmlichen Förderantrag vorzulegen, über den nach abschließender Prüfung entschieden wird.
Weitergehende Verfahrenshinweise und Ansprechpartner sind in der Förderrichtlinie „Automatisiertes und vernetztes Fahren auf digitalen Testfeldern in Deutschland“ enthalten.

Zur Ausschreibung des BMVI

Horizon 2020 "Smart, Green and Integrated Transport"

This Challenge aims to boost the competitiveness of the European transport industries and achieve a European transport system that is resource-efficient, climate-and-environmentally-friendly, safe and seamless for the benefit of all citizens, the economy and society.

The Transport Challenge is allocated a budget of €6 339 million for the period 2014-2020 and will contribute to four key objectives, each supported by specific activities.

Horizon 2020 will provide funding for a resource efficient transport that respects the environment by making aircraft, vehicles and vessels cleaner and quieter to minimise transport’s systems’s impact on climate and the environment, by developing smart equipment, infrastructures and services and by improving transport and mobility in urban areas.

Horizon 2020 also aims at a better mobility, less congestion, more safety and security with a substantial reduction of traffic congestion; with a substantial improvement in the mobility of people and freight; by developing  new concepts of freight transport and logistics and by reducing accident rates, fatalities and casualties and improving security.

Horizon 2020 supports a global leadership for the European transport industry by reinforcing the competitiveness and performance of European transport manufacturing industries and related services including logistic processes and retain areas of European leadership (e.g. such as aeronautics).

Horizon 2020 targets a socio-economic and behavioural research and forward looking activities for policy making. The aim is to support improved policy making which is necessary to promote innovation and meet the challenges raised by transport and the societal needs related to it.

These activities are addressed in this Work Programme by three Calls for proposals:

  •     Mobility for Growth
  •     Green Vehicles
  •     Small Business and Fast Track Innovation for Transport

In addition to the three Calls for proposal, other actions will be implemented by calls for tenders or by other instruments (‘Other actions’). These actions are part of the Transport Challenge envelope and complement the content of the three Calls.

Anouncement

Information Event: 28.09.2016 in Brussels

2016-2017 Work Programme

Richtlinie zur Förderung von Forschungsinitiativen auf dem Gebiet „IT-Sicherheit und Autonomes Fahren“ im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms der Bundesregierung zur IT-Sicherheit „Selbstbestimmt und sicher in der digitalen Welt“

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom 31. März 2016

Mit zunehmender Automatisierung und Vernetzung von Fahrzeugen und Infrastruktur entstehen neue Angriffsmöglichkeiten für nicht autorisierte Zugriffe auf Daten und Programme. Schon heute gelangen Fahrzeuge immer mehr ins Visier von Angreifern. Sicherheitslösungen stehen in einem permanenten Wettlauf mit Angriffstechnologien, die sich durch eine wachsende Professionalisierung der Angreifer und eine damit gesteigerte Qualität der Angriffe auszeichnen. Bei der Abwehr derartiger Angriffe geht es nicht nur um die Vermeidung wirtschaftlicher Schäden, die beispielsweise durch Erpressung, teure Rückrufaktionen oder Imageverlust entstehen, sondern vor allem um den Schutz von Menschenleben. IT-Sicherheit wird damit zur Voraussetzung für erfolgreiche Innovationen, die dem gesellschaftlichen Bedarf nach intelligenter Mobilität dienen und die Hochtechnologiekompetenz des Standortes Deutschland für Automobilanwendungen stärken.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt daher, die IT-Sicherheit für das autonome und vernetzte Fahren zu fördern. Dies soll dazu beitragen, die Technologieführerschaft der deutschen Automobilindustrie weiter zu stärken und angrenzenden Wachstumsmärkten der Informations- und Kommunikationstechnologien sowie innovativer Dienstleistungen weiteren Auftrieb zu verleihen.

Bei der Förderung kommt der engen Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im universitären und außeruniversitären Bereich, der Einbindung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sowie der nachhaltigen Stärkung der Wertschöpfungsketten am Standort Deutschland eine besondere Bedeutung zu. Dabei wird von den KMU eine wichtige Rolle beim Transfer von Forschungsergebnissen und damit bei der zukünftigen Nutzung erwartet. Damit leistet das Bundesministerium für Bildung und Forschung einen wichtigen Beitrag zur technologischen Souveränität, um auch in einer vernetzten mobilen Welt sicher agieren zu können.

Die Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der „Neuen Hightech-Strategie – Innovationen für Deutschland“. Bei der dort adressierten prioritären Zukunftsaufgabe „Digitale Wirtschaft und Gesellschaft“ geht es um innovative Lösungen für die Herausforderungen der vernetzten mobilen Welt.

Zur Ausschreibung

Zweiter Aufruf zur Antragseinreichung für Fahrzeuge / Ladeinfrastruktur gemäß 2.1.1 der Förderrichtlinie Elektromobilität des BMVI vom 09.06.2015

Mit der Förderrichtlinie Elektromobilität vom 09. Juni 2015 unterstützt das BMVI die Beschaffung von Elektrofahrzeugen mit dem Ziel der Erhöhung der Fahrzeugzahlen im Sinne des Markthochlaufs, insbesondere in kommunalen Flotten und der hierfür benötigten Ladeinfrastruktur.

Im Fokus der Förderung stehen nachladefähige Elektrofahrzeuge nach der Definition des Elektromobilitätsgesetzes. Darüber hinaus müssen von außen aufladbare Hybridelektro-Pkw eine Reichweite unter ausschließlicher Nutzung der elektrischen Antriebsmaschine von mindestens 50 Kilometern erreichen oder eine Kohlendioxidemission von 50 Gramm pro gefahrenen Kilometer unterschreiten.

Weiterhin Gegenstand der Förderung sind mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge (Klassen N2 und N3) sowie Busse (Klassen M2 und M3) mit batterieelektrischem Antrieb. Nicht im Fokus der  Förderung stehen Hybridbusse.

Ladeinfrastruktur ist ausschließlich im Zusammenhang mit einer im Rahmen dieses Aufrufs beantragtenFahrzeugförderung zuwendungsfähig.

Zum zweiten Aufruf

Zur Förderrichtlinie des BMVI vom 06.06.2015

Richtlinie zur Förderung transnationaler Forschungsprojekte innerhalb des ERA-NET "M-era.Net II" "Materialwissenschaft und Werkstofftechnologien" - Themenschwerpunkt: Batteriematerialien - im Rahmenprogramm "Vom Material zur Innovation"

Vom 15. März 2016

Die Förderrichtlinien werden im Rahmen des ERA-NET "M-era.Net II" veröffentlicht. Ziel des ERA-NETs ist die Koordinierung von FuE¹-Tätigkeiten der beteiligten Mitgliedstaaten in der Materialwissenschaft und den Werkstofftechnologien im Hinblick auf innovative industrielle Anwendungen neuer Materialien. Durch die transnationalen Förderaktivitäten sollen länderübergreifende Kooperationen europäischer Forschergruppen aus Wirtschaft und Wissenschaft unterstützt werden, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit Europas als FuE-Standort zu steigern.

Das M-era.Net II ist eine gemeinsame Initiative von 41 Partnern aus 29 europäischen Ländern, zwölf Regionen und vier außereuropäischen Ländern. Im Rahmen der Ausschreibung des M-era.NET II im Jahr 2016 steht die Beteiligung an Projekten Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und Forschungseinrichtungen unter anderem in folgenden Ländern² offen:

Belgien (Flandern), Belgien (Wallonien), Belgien (Französischsprachige Gemeinde), Brasilien (Region São Paulo), Deutschland, Frankreich (ALPC), Italien, Italien (Kalabrien), Irland, Israel, Island, Lettland, Luxemburg, Norwegen, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Russland, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Spanien (Asturien), Spanien (Baskenland), Spanien (Kastilien und León), Südafrika, Türkei, Taiwan, Ungarn, Zypern

Die Fördermittelgeber der anderen Regionen und Länder veröffentlichen vergleichbare, an das jeweilige regionale/nationale Recht angepasste Regelungen. Die Förderinitiative M-era.Net II ergänzt die nationale Förderung sowie die Förderung im Rahmenprogramm für Innovation und Forschung "Horizont 2020".

Für die vorliegende Fördermaßnahme wurden von den beteiligten Förderorganisationen gemeinsame begleitende Dokumente verfasst. Sie bilden die inhaltliche Grundlage dieser Bekanntmachung und können von der M-era.Net II-Internetseite (http://m-era.net/joint-call-2016) heruntergeladen werden. Es wird empfohlen, alle begleitenden Dokumente im Sinne einer zielführenden Konzeption von Anträgen für internationale Forschungskooperationen zu beachten. Entsprechende Dokumente werden zeitnah von allen an der Ausschreibung beteiligten Partnerorganisationen in den jeweiligen Ländern bzw. Regionen veröffentlicht. Für die eigentliche Umsetzung der nationalen Projekte gelten die jeweiligen nationalen Richtlinien.

In diesem Zusammenhang wird vor der Antrags- bzw. Skizzeneinreichung eine Kontaktaufnahme mit dem beauftragten Projektträger Jülich dringend empfohlen.

Die nachfolgenden Regelungen sind spezifisch auf potenzielle Antragsteller aus Deutschland ausgerichtet.

Zur Ausschreibung

Richtlinie zur Förderung von KMU "KMU-innovativ: Elektroniksysteme; Elektromobilität"

9.März 2016: Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich der Spitzenforschung zu stärken, sowie die Forschungsförderung im Rahmen des Förderprogramms "IKT 2020" in den beiden Gebieten Elektroniksysteme und Elektromobilität insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten. Dazu hat das BMBF das Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht und beschleunigt und die Beratungsleistungen für KMU ausgebaut. Die Bekanntmachung adressiert innerhalb der beiden Gebiete Elektroniksysteme und Elektromobilität ein breites Themenspektrum. KMU sind innerhalb dieser Bereiche vielfach erfolgreich – zum Beispiel in der Sensorik, der Aktorik, der Aufbau- und Verbindungstechnik, bei Komponenten und in der Systemintegration. Mit ihrem Beitrag haben sie entscheidenden Anteil daran, dass Deutschland in den Elektronikanwenderbranchen wie der Industrieautomatisierung, der intelligenten Mobilität, der Medizintechnik und der Energietechnik wettbewerbsfähig ist. Wichtige Förderkriterien sind Exzellenz, Innovationsgrad und die Bedeutung des Beitrags zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen.

Die Fördermaßnahme ist Teil der neuen Hightech-Strategie „Innovationen für Deutschland“ der Bundesregierung (www.hightech-strategie.de) und des Zehn-Punkte-Programms des BMBF für mehr Innovation in KMU "Vorfahrt für den Mittelstand". Sie stärkt die Position von KMU in Deutschland in der Schlüsseltechnologie Mikroelektronik und soll über KMU-getriebene Innovationen dazu beitragen, die Rolle Deutschlands als Leitanbieter in der Elektromobilität auszubauen.

Zur Ausschreibung

Neue Fördermöglichkeiten Serienflexible Technologien für elektrische Antriebe von Fahrzeugen 2 (E-Antriebe2)".

Klimaschutz und Energieversorgung sind zentrale Faktoren für eine nachhaltige Entwicklung des Wirtschafts- und Technologiestandorts Deutschland. Langfristig wird der Verkehr überwiegend auf fossile Brennstoffe verzichten müssen, damit die angestrebten Klimaschutzziele erreicht werden können. In diesem Kontext ist eine zukunftsfähige Mobilität von strategischer Bedeutung.

Die Elektromobilität spielt dabei als Schlüsseltechnologie eine wichtige Rolle. Deutschland soll zum Leitanbieter von Elektrofahrzeugen entwickelt werden. Erste Elektrofahrzeuge sind inzwischen am Markt verfügbar. Eine zunehmende Elektrifizierung des Antriebsstrangs bis hin zum ausschließlich elektrischen Antrieb bietet die Chance, eine starke Reduktion der CO²- und Schadstoffemissionen zu erreichen.

Zur Erreichung dieser Ziele unterstützt die Bundesregierung daher seit mehreren Jahren die Forschung an elektrischen Antriebssträngen als einem wichtigen Baustein für die Elektromobilität und den Klimaschutz. Wichtig ist ein kontinuierlicher Auf- und Ausbau der Kompetenzen in der Antriebstechnologie in Forschungseinrichtungen und Industrie. Ziel der Forschung ist die Steigerung der Leistungsdichte und die Senkung des Leistungsgewichtes. Es ist erforderlich, den Wirkungsgrad der Antriebskomponenten zu steigern und die Zuverlässigkeit und Qualität zu verbessern. Die Senkung der Kosten für das Gesamtsystem ist ein wichtiger Aspekt, um Akzeptanz beim Kunden zu erreichen.

Zur Umsetzung der Empfehlungen der Nationalen Plattform Elektromobilität beabsichtigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen dieser Bekanntmachung eine deutliche Verbesserung der Eigenschaften elektrischer Antriebe und entsprechender Produktionsprozesse zu erzielen sowie Voraussetzungen für den Aufbau neuer Wertschöpfungsketten zu schaffen. Hierzu soll die vorhandene technologische Leistungsfähigkeit der deutschen Industrie im Bereich der Elektromotoren und der Leistungselektronik weiter gestärkt und auf Produkte für den mobilen Einsatz in größeren Stückzahlen übertragen werden. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, die besondere Berücksichtigung der Beiträge kleinerer und mittlerer Unternehmen (KMU) sowie die Verwertung der Projektergebnisse am Standort Deutschland stehen dabei im Mittelpunkt.

Zur Ausschreibung

Neue Fördermöglichkeiten bei proKlima

(PresseBox) (Hannover, 04.01.2016) Der enercity-Fonds proKlima bietet 2016 wieder viele attraktive Zuschüsse für Energiesparer. Neu im Förderkatalog sind das „ServicePaket Heizung", ein Nachhaltigkeitsbonus für Wärmedämmungen sowie Geld für die Installation von Ladestationen für Elektrofahrzeuge.

Auch der Einsatz von erneuerbaren Energien, die Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und andere klimaschützende Maßnahmen werden durch die sieben proKlima-Breitenförderprogramme weiterhin finanziell belohnt.

weitere Informationen

Förderrichtlinie Elektromobilität des BMVi

Unterstützung kommunaler Elektromobilitätskonzepte einschließlich der Fahrzeugbeschaffung und des Aufbausvon Ladeinfrastruktur

Förderfähig ist die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und der für deren Betrieb notwendigen Ladeinfrastruktur, sofern diese öffentlich zugänglich gemacht wird. Die Förderung erfolgt als Investitionszuschuss, der sich auf Grundlage der jeweiligen Investitionsmehrkosten berechnet, die zur Erreichung der Umweltziele des Fördervorhabens erforderlich sind. Pro Antrag sollten in der Regel nicht weniger als 5 Fahrzeuge beschafft werden.

Zur Ausschreibung

Richtlinie zur Förderung von Forschungs- und Entwwicklungsprojekten im Rahmen des BMWi- Programms "Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien"

Zuwendungszweck

Die Bundesregierung begleitet den Digitalen Wandel, die Energiewende und den Klimaschutz aktiv durch eine Reihe von Maßnahmen, die die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschlands sicherstellen sollen. Zu diesen Maßnahmen gehört die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Rahmen des Programms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“. Hauptziel des Forschungsprogramms ist die Steigerung der Innovationskraft von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Beiträge zur Erhöhung der Innovationskraft von Unternehmen in Deutschland, zum Ressourcen- und Klimaschutz sowie zur industriellen Normung und Standardisierung werden insbesondere durch eine stärkere Vernetzung innerhalb der Industrie sowie zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zwecks Technologie- und Erkenntnistransfer sowie zwecks einer praxisbezogenen akademischen Qualifizierung erwartet. Mit dem Forschungsprogramm soll außerdem ein Beitrag zu den Zukunftsaufgaben „Digitale Wirtschaft und Gesellschaft“ und „Intelligente Mobilität“ der neuen „Hightech-Strategie - Innovationen für Deutschland“ der Bundesregierung geleistet werden.

Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind anwendungsnahe technologische Innovationen in den beiden Programmsäulen „Automatisiertes Fahren“ und „Innovative Fahrzeuge“ (nähere Ausführungen sind dem BMWi-Programm „Neue Fahrzeug und Systemtechnologien“ zu entnehmen). Diese werden in Forschungs- und Entwicklungsprojekten erarbeitet. Die Projekte müssen in den genannten Themenschwerpunkten deutliche Fortschritte gegenüber dem aktuellen Stand der Forschung und Technik aufweisen. Für die Kerninnovation jedes Verbundvorhabens ist während der Projektlaufzeit eine Steigerung des Technologiereifegrades um mindestens eine Stufe anzustreben. Eine thematische Schwerpunktsetzung erfolgt innerhalb der Programmsäulen ggf. durch spezielle Förderbekanntmachungen

Zuwendungsempfänger: Unternehmen, insbesondere KMU; Forschungseinrichtungen

Deadline zur Einreichung:31.03. und 30.09. eines jeden Jahres | Anteilsfinanzierung via Zuschuss

Förderquoten: für Unternehmen 50 %; für Forschungseinrichtungen sind zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben ausschlaggebend

Förderer: BMWi

Projektträger: TÜV Rheinland Consulting GmbH (Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien (PT-MVt))

ausführliche Informationen

____________________________________________________________________________________________

BMUN- Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit veröffentlicht Richtlinien zum Förderprogramm "Erneuerbar Mobil"

Das BMUN veröffentlicht Richtlinie zur Förderung von:

  • Untersuchung zu Ladetechnologien für kurze Ladezeiten
  • Entwicklung und Erprobung von Verfahren zur Bereitstellung von Verfahren zum Kontaktlosen Laden, auch mit Leistungen über 3,6 kW
  • Entwicklung von Tarif- und Geschäftsmodellen im Bereich des gesteuerten Ladens
  • Analyse konkreter Netzauswirkungen der Ladeverfahren in Verteil- und Niederspannungsnetzen auf Basis von Flottenversuchen

für Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Gebietskörperschaften und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung.

Mehr Informationen

________________________________________________________________________________

Österreich Fördert weiter: "klimaaktiv mobil" wird um ein Jahr verlängert


Der im Frühjahr gestartete Förderbonus des Programms “klimaaktiv mobil” für E-Taxis & Co. (wirberichteten) wird um ein Jahr verlängert. E-Taxis werden mit bis zu 6.000 Euro, E-Kleinbusse mit bis zu 30.000 Euro und Schnellladestationen mit bis zu 10.000 Euro bezuschusst. Weitere informationen erhalten Sie hier.

_______________________________________________________________________________

ELIPTIC: Neues EU-Elektromobilitätsprojekt für Städte

Im Rahmen des EU Programms Horizon 2020 bietet das neue EU-Projekt ELIPTIC interessierten Städten und Verkehrsunternehmen finanzielle und beratende Unterstützung bei der Implementierung elektromobiler Verkehrslösungen an. U.a. ELIPTIC-Partnerstädte sollen dabei ihre gesammelten Elektromobilitätserfahrungen in Workshops und im Rahmen von Studienfahrten vermitteln.

Interessierte Kommunen können sich noch bis zum 31. August 2015 bewerben, um von diesem Partnerprogramm zu profitieren. Weiterführende Informationen zum ELIPTIC-Projekt gibt es hier.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Richtlinie zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Rahmen des BMWi-Programms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“

Zuwendungszweck

Die  Bundesregierung  begleitet  den  Digitalen  Wandel, die  Energiewende  und  den  Klimaschutz  aktiv  durch  eine Reihe von Maßnahmen, die die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschlands sicherstellen sollen. Zu diesen   Maßnahmen   gehört   die  Förderung   von   Forschungs-   und   Entwicklungsprojekten   im   Rahmen   des Programms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“. Hauptziel des Forschungsprogramms ist die Steigerung der  Innovationskraft  von  Unternehmen  der  gewerblichen Wirtschaft.  Beiträge  zur  Erhöhung  der  Innovationskraft von  Unternehmen  in  Deutschland,  zum  Ressourcen-  und  Klimaschutz  sowie  zur  industriellen  Normung  und Standardisierung  werden  insbesondere  durch  eine  stärkere  Vernetzung  innerhalb  der  Industrie  sowie  zwischen Wirtschaft  und Wissenschaft  zwecks  Technologie-  und  Erkenntnistransfer  sowie  zwecks  einer  praxisbezogenen akademischen  Qualifizierung  erwartet.  Mit  dem  Forschungsprogramm  soll  außerdem  ein  Beitrag  zu  den Zukunftsaufgaben „Digitale Wirtschaft und Gesellschaft“ und „Intelligente Mobilität“ der neuen „Hightech-Strategie - Innovationen für Deutschland“ der Bundesregierung geleistet werden.

Gegenstand der Förderung

Gegenstand  der Förderung  sind  anwendungsnahe  technologische Innovationen  in  den  beiden  Programmsäulen „Automatisiertes  Fahren“  und  „Innovative  Fahrzeuge“ (nähere  Ausführungen  sind  dem  BMWi-Programm „Neue Fahrzeug  und  Systemtechnologien“ zu  entnehmen).  Diese  werden  in  Forschungs-  und  Entwicklungsprojekten erarbeitet. Die Projekte müssen in den genannten Themenschwerpunkten deutliche Fortschritte gegenüber dem aktuellen  Stand  der  Forschung  und  Technik  aufweisen.  Für  die  Kerninnovation  jedes  Verbundvorhabens  ist während der Projektlaufzeit eine Steigerung des Technologiereifegrades um mindestens eine Stufe anzustreben. Eine    thematische    Schwerpunktsetzung    erfolgt    innerhalb    der    Programmsäulen    ggf.    durch    spezielle Förderbekanntmachungen

Zuwendungsempfänger: Unternehmen, insbesondere KMU; Forschungseinrichtungen

Deadline zur Einreichung: 31.03. und 30.09. eines jeden Jahres | Anteilsfinanzierung via Zuschuss

Förderquoten: für Unternehmen 50 %; für Forschungseinrichtungen sind zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben ausschlaggebend

Förderer: BMWi

Projektträger: TÜV Rheinland Consulting GmbH (Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien (PT-MVt))

ausführliche Informationen

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Förderrichtlinie Elektromobilität des BMVI

Zuwendungsempfänger:

  • Städte, Gemeinden, Landkreise, Zweckverbände, Landesbehörden, kommunale und Landesunternehmen, sonstige Betriebe und Einrichtungen, die in kommunaler Trägerschaft stehen oder gemeinnützigen Zwecken dienen
  • für den Markthochlauf auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Gebietskörperschaften und gemeinnützige Organisationen

Gegenstand der Förderung:

  • Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur
  • Erarbeitung kommunaler Elektromobilitätskonzepte
  • Förderung von Forschung und Entwicklung zur Unterstützung des Markthochlaufs von Elektrofahrzeugen

Förderquoten: je nach Förderbereich und Antragsteller individuell zu ermitteln

Förderer: BMVI

Projektträger:

>> ausführliche Informationen

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Förderbekanntmachung „Elektromobilität – Positionierung der Wertschöpfungskette“ (ELEKTRO POWER II)

Zentrales Ziel der Förderbekanntmachung ist die Stärkung der elektromobilen Wertschöpfungsketten aus industriepolitischer Sicht.

Gegenstand der möglichen Förderung sind Verbundforschungsprojekte, die dazu beitragen, die Gesamtsystemkosten der Elektromobilität zu verringern, Hürden bei der Industrialisierung der neuen Technologie zu senken, Kaufhemmnisse abzubauen und die Elektromobilität wirtschaftlich in die Energiewende zu integrieren. Hierbei fällt auch regelmäßig das Schlagwort „Industrie 4.0“.

Dazu zählen Forschungs- und Entwicklungsprojekte in folgenden Teilbereichen:

  • Stärkung der elektromobilen Wertschöpfungskette im Bereich Produktion (z.B. modulare Montageanlagen, Nutzen des Antriebs während der Produktion, Fertigungsverfahren z.B. für Batterien & Zellen, Effizienzsteigerung durch Industrie 4.0-Strategien und –Methoden, Integration E-Fahrzeug-Produktion in bestehende Produktionssysteme für konventionelle Fahrzeuge etc.)
  • Datensicherheit in der Elektromobilität beim Laden und Abrechnen  (Smart Meter, Smart Grid, Smart Home etc.)
  • Elektromobilität und Strommarkt (Pooling für Regelenergie, Erprobung Geschäftsmodelle, IT-Komponenten, Normierung, und Anpassungsbedarfe Rechtsrahmen und Rechtsbeziehungen zwischen etablierten und neuen Marktteilnehmern etc.)
  • Induktive Ladesysteme im öffentlich zugänglichen Raum (> 11kW insbes. mit Blick auf (inter-)nationale Normen, Standards, Energieeffizienz; > 3,7 kW mit Asien/USA sowie Geschääftsmodelle etc.)
  • Querschnittsthemen für alle Projektideen zu den fachlichen Themen, insbesondere Industrie 4.0

Als ersten Schritt können in Phase 1 Projektskizzen bis zum 29. April 2015, 12:00 Uhr; postalische Unterlagen bis 30. April 2015 Posteingang DLR eingereicht werden.

Antragsberechtigt sind private und öffentliche Unternehmen sowie Hochschulen oder Forschungseinrichtungen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.

Förderer: BMWi

Projektträger: im DLR

mehr

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

KfW-Umweltprogramm

Förderer: KfW Bank

Das KfW-Umweltprogramm ermöglicht eine zinsgünstige Finanzierung von allgemeinen Umweltschutzmaßnahmen gewerblicher Unternehmen. Insbesondere werden auch solche Investitionen gefördert, mit denen bereits die Entstehung von Umweltbelastungen vermieden oder wesentlich vermindert werden.

Kleine Unternehmen im Sinne der KMU-Definition der EU können dabei in einem KU-Fenster besonders günstige Konditionen erhalten.

Gefördert wird u.a.:

Anschaffung von gewerblich genutzten Fahrzeugen mit Elektroantrieb sowie Hybridfahrzeugen mit bivalentem Antrieb (Elektro/Benzin bzw. Elektro/Diesel) und Brennstoffzellenfahrzeuge, sofern deren CO2-Emissionen 50 g pro Kilometer nicht übersteigen oder deren elektrische Reichweite mindestens 40 km beträgt.

mehr

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Förderer: Bund

Die Bundesregierung unterstützt den Ausbau des Anteils Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung. Gefördert wird die Erzeugung von Strom aus Wasserkraft, Deponie-, Klär- und Grubengas, Biomasse, Geothermie, Windenergie sowie solarer Strahlungsenergie.

mehr...

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Forschung für die Nachhaltigkeit (FONA) (Fachprogramm)

Förderer: Bund

"Unterstützt werden Vorhaben, die zur

  • Stärkung der Nachhaltigkeit in Industrie und Wirtschaft,
  • Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Nutzungskonzepte für Regionen,
  • nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und
  • Veränderung gesellschaftlichen Handelns in Richtung Nachhaltigkeit

beitragen".

mehr...

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Grundlagenforschung Energie 2020+

Förderer: Bund

Das BMBF unterstützt mit dem Förderkonzept "Grundlagenforschung Energie 2020+" die Förderung von Forschungsverbünden in besonderns innovativen und zukunftsträchtigen Bereichen.

Gefördert werden Forschungsarbeiten zur effizienten Energieerzeugung und -umwandlung, einschließlich der Energiespeicherung, des Energietransports und der Energienutzung sowie zur Reduzierung von Treibhausgasen.

mehr...

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


News Magazin "E-MAIL" - 12. Ausgabe