Energiespeichertechnik

Der favorisierte Weg zur Umstellung unserer Fahrzeugflotte auf Elektroantrieb basiert auf der Verwendung von Batterien als Energiespeicher. Bezogen auf die Nutzung der Bordenergie lassen sich damit im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen erheblich energieeffizientere Antriebe realisieren.

Grundvoraussetzung für jede Zukunftsvision - von der Elektromobilität bis hin zu rückspeisenden Speichereinheiten - ist ein zuverlässiges, effizientes und langlebiges Speichersystem. Lithiumbatterien mit ihren spezifischen Eigenschaften, vor allem hohe Energie und Leistungsdichten sowie hohe erreichbare Lebensdauern, stellen eine mögliche Basis für derartige Systeme dar. Allerdings gibt es sowohl auf der Material- als auch Systemebene noch eine Reihe von offenen Fragen.

Für eine erfolgreiche Akzeptanz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen spielt die Speicherung und Bereitstellung der elektrischen Energie im Fahrzeug die entscheidende Rolle, insbesondere für Reichweite und dynamisches Fahrverhalten. Mit dem Teilprojekt Materialentwicklung werden diese Aspekte im Verbund einer Vielzahl von Instituten, die mit ihren jeweiligen Kernkompetenzen die Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Technologie auf breiter Front angehen wollen, adressiert.

Im zweiten Teilprojekt (Batteriesysteme) werden innovative Batteriesysteme aufgebaut und für den Einsatz in zwei Demonstratoren angepasst. In Fahrzeugen sind die Sicherheitsanforderungen, Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und nicht zuletzt das elektrische Anforderungsprofil an das Batteriesystem sehr hoch. Die Beherrschung des erforderlichen Energieinhaltes und Leistung unter extremen Umgebungseinflüssen erfordert eine deutlich verbesserte Sicherheit der Batterien nicht nur auf der Ebene der Batteriechemie sondern auch des Batteriesystems. Dazu werden das Batteriemanagement, Kühlsystem sowie die Aufbau- und Verbindungstechnik weiter entwickelt.“


Ihr Ansprechpartner:
Dr. 
Jens Tübke

Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT